Mit der Erde verbunden (Wurzelchakra)

Jeden Schritt, den wir gehen, gehen wir auf der Erde. Sie trägt uns und alles, was wir auf unseren Schultern tragen. Alles, was uns nährt, stammt von ihr. Das sind vielleicht keine großartig neuen Erkenntnisse, aber im Alltag geraten sie leicht aus dem Blick. Deswegen möchte ich dich mit einer Meditation einladen, in deine Verbindung zur Erde bewusst hineinzuspüren.

Für mich symbolisiert das Wurzelchakra wunderschön unsere Verbindung zu Mutter Erde. Es liegt am unteren Ende der Wirbelsäule, beim Steißbein. Es steht für das Gefühl, verwurzelt zu sein, Vertrauen ins Leben zu haben, und eine gute Anbindung an deinen Körper und Mutter Erde. Deswegen lade ich dich in dieser Meditation ein, in diesen Bereich deines Körper hinein zu spüren und dir vorzustellen, dass du im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln schlägst. Durch diese Wurzeln kannst du altes, verbrauchtes an die Erde abgeben und frische, kraftvolle Energie in dich aufnehmen.

Ich wünsche dir viel Freude und tiefe Verbundenheit!

Im Jahreszeitengarten

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – dass es vier Jahreszeiten gibt, lernen wir alle schon im Kindergarten. Ihre jährliche Abfolge ist uns so selbstverständlich und vertraut. Jede Jahreszeit ihre ganz eigene Stimmung, ihren ganz eigenen Zauber. Ich liebe es, diese Eigenheiten bewusst wahr zu nehmen. Und mir auch immer mal wieder bewusst zu machen, dass es etwas Besonderes ist, eine klimatische Eigenheit unseres Fleckchens Erde. In anderen Klimazonen gibt es entweder keine oder weniger ausgeprägte Jahreszeiten. Selbst dort, wo es Frühling, Sommer, Herbst und Winter gibt, zeigen sie sich nicht alle im gleichen Gewand und zur gleichen Zeit.

Mit einer Folge aus Fantasiereisen möchte ich dich dazu einladen, in den Wechsel der Jahreszeiten hineinzuspüren. Dazu führe ich dich in deinen Jahreszeitengarten und ich bin sicher, er wird sich dir – so wie die Natur draußen, jedes Mal von einer anderen Seite zeigen. Einmal in frischem Frühlingsgrün, einmal in warmen Herbstfarben. Als Einstieg gibt es hier, eine kleine, jahreszeitenunabhängige Reise in deinen Jahreszeitengarten – quasi zum Schnuppern und Kennenlernen. Wenn dir sie gefällt, folgen ihr noch weitere, je eine zu jedem Jahreskreisfest. Dafür habe ich mir als Punkte im Jahr die beiden Sonnwenden, die beiden Tag-und-Nachgleichen sowie die vier Feste dazwischen Beltane/Walpurgis, Lammas/Schnitterinnenfest, Samhain/Halloween und Imbolc/Lichtmess herausgegriffen, um der besonderen Qualität dieser Zeiten nachzuspüren.

Ich wünsche dir eine gute Reise und freue mich, von dir zu hören!

Im Kerzenschein

Was gibt es heimeligeres und entspannendes als abends noch ein bisschen den Schein einer Kerze zu genießen? Ich liebe es einfach. Deswegen möchte ich dich zu einer kleinen Kerzenmeditation einladen. Die Meditation funktioniert umso besser je dunkler es ist und wirkt sehr entspannend. Ideal also für den Abend und es muss noch nicht einmal ein langer Winterabend sein.

Vorbereitung

  • Suche dir eine schöne Kerze aus und zünde sie an.
  • Achte darauf, dass sie nicht im Luftzug steht, sondern ruhig brennt.
  • Schalte am besten das Licht aus bzw. dunkle den Raum so ab, dass du die Flamme und ihr Licht gut wahrnehmen kannst.
  • Setzte dich bequem und aufrecht hin.
  • Stelle die Kerze sicher auf. Sie soll etwa eine Armlänge entfernt von dir sein und ihre Flamme auf Augenhöhe oder leicht darunter.
  • Ich werde dich anleiten, die Kerzenflamme intensiv zu betrachten – ein Zeit lang sogar möglichst ohne zu blinzeln. Wenn deine Augen dabei anfangen zu tränen ist das völlig in Ordnung. Das kann sogar reinigend wirken. Falls sie aber anfangen zu brennen oder es unangenehm für dich wird, schließe deine Augen einfach.

Und schon kann’s losgehen. Viel Freude beim Meditieren mit deiner Kerze!

Kerzenmeditation