Begleiter für die Rauhnächte

Ein Feuer in der dunklen Nacht

Anders als noch vor einigen Jahren ist die Tradition der Rauhnächte inzwischen wieder recht bekannt und vor allem in den Auslagen der Buchläden mit einer Vielfalt an entsprechender Literatur vertreten. Das freut mich, weil ich mich den Rauhnächten zu einer Zeit zugewandt habe, als es so zwei, drei schöne Bücher dazu gab. Klar, bei der Popularität des Themas ist auch einiges dabei, was mir nicht so liegt und die alte Tradition in meinen Augen unter etwas zu viel Selfcare-Zuckerguss verdeckt. Denn für mich sind die Rauhnächte nicht nur eine harmonische Zeit der Einkehr, sondern auch die Zeit der Wilden Jagd, der langen, dunklen Nächte, in denen fleißig an den Schicksalsfäden gesponnen wird und man ein feines Gespür dafür braucht, wann und wie man ein bisschen mitwirken darf und wo man besser einfach still hält, den Kopf einzieht und um Schutz und Segen bittet. Auch wenn wir es gerne für selbstverständlich nehmen, kaum etwas ist so zerbrechlich wie unser gutes Leben, unser Glück, unsere Gesundheit. Das ist mir in diesen Winternächten präsenter als sonst im Jahr. Deswegen danke ich gerne für bisherige Unterstützung und bitte um künftige – Außen wie Innen und gerade auch in der Anderswelt. Wenn du Lust hast, nehme ich dich gerne mit auf eine Reise durch einen winterlichen Zauberwald hin ans Feuer zu deinen Verbündeten. Dort kannst auch du deinen “Reisegefährten“ danken und sie um Unterstützung bitten. Mal sehen, wer sich dir zeigen mag. In jedem Fall wünsche ich dir zauberhafte Rauhnächte!

Am Rauhnachtsfeuer

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